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Stralauer Vorstadt

Stralauer Vorstadt – einen Kiez, der so heißt, vermutet man irgendwo am Stadtrand. Doch weit gefehlt: Die Stralauer Vorstadt ist heute ein zentraler Bereich Berlins, der in den Bezirken Mitte und Friedrichshain verwurzelt ist: Das Gebiet westlich der heutigen Lichtenberger Straße gehört zu Mitte, der übrige (und größere Teil) zählt zu Friedrichshain.

Das Wesen der Stralauer Vorstadt hat sich derweil grundlegend verändert: Vor Jahrhunderten war sie nur ein großes, halbleeres Feld hinter der Stadtgrenze Berlins – auch wenn diese damals freilich viel dichter an der Mitte lag –, heute ist sie sehr begehrter Boden, vor allem dort, wo Mitte und Prenzlauer Berg angrenzen.

Eine Grenzstation des damaligen Berlins war etwa die wunderschöne, orientalisch anmutende Oberbaumbrücke, die auch heute noch die Stralauer Vorstadt abschließt. Auf den vielen Freiflächen wurden – ähnlich wie in Prenzlauer Berg – Mitte und Ende des 19. Jahrhunderts hunderte Wohnblöcke für die Arbeiterklasse hochgezogen, die den Zweiten Weltkrieg dank der strategischen Bedeutungslosigkeit ihrer Lage sehr gut überstanden. Deswegen findet man in der Stralauer Vorstadt auch heute noch einen intakten Altbaubestand, der viel zum heutigen Flair beiträgt. Wo früher die einfachen Leute wohnten, leben heute gutverdienende Angestellte und jede Menge Kreative. Der studentische Anteil ist hoch, aber auch jener der Familien mit Kindern. Entsprechend lebendig und jung ist der Bezirk. Dennoch sind die Straßen nachts sehr ruhig, da dem Norden eine zentrale Ausgehmeile fehlt. 

Das Wahrzeichen der Stralauer Vorstadt hat ausgerechnet der russische Diktator Stalin hinterlassen: die Zuckerbäcker-Häuser in der Karl-Marx-Allee. Die lange Fahrbahn durchschneidet die Stralauer Vorstadt gleich sechsspurig. Verglichen mit anderen Großstädten herrscht hier aber erstaunlich wenig Verkehr und die Schneise bringt zudem viel Licht in den Bezirk.

Das fast 60 Jahre alte, sehr stabil gebaute Wohnblock-Ensemble ist das größte Denkmalschutz-Objekt Berlins und lässt einen auf eine Zeitreise ins Moskau der 50er Jahre gehen. Man muss anerkennend feststellen, dass es sich um erstaunlich gute Architektur handelt. Das Wichtigste aber: Auch in der gigantischen Allee bleibt heute nahezu keine Fläche ungenutzt. Hippe Bars und gute Lokale wechseln sich mit hellen Designerbüros ab.

Dahinter, auf Höhe der Frankfurter Allee in Richtung Ostkreuz und Kreuzberg, beginnt das beliebte und belebte Ausgehzentrum um die Boxhagener Straße. Hier brummt das Leben wie in Mitte oder Kreuzberg, bis runter zu den Clubs am ehemaligen S-Bahn-Gelände, wo auch internationale Bands Konzerte geben. Wie immer in Berlin reichen vierzig Schritte, um dem ganzen Trubel zu entkommen und in den ruhigen Gassen der Stralauer Vorstadt die Luft des längst vergangenen Arbeiter-Berlins zu atmen. Hier ist Berlin bei sich selbst. Hart. Aber sehr, sehr herzlich. 

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