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Berlin Barhopping

JLL Residential Development - Berlin bars

Berlin ist weltweit bekannt für sein Nachtleben. Der gute Ruf galt bis vor einigen Jahren  allerdings vor allem den Clubs und Tanztempeln der Stadt. Innerhalb der letzten Dekade hat sich die lokale Gastronomie und mit ihr auch die Barszene erneuert. Endlich bietet Berlin Top-Bars auf dem Niveau internationaler Metropolen – für zahlreiche Gelegenheiten: vom Aperitif bis zum Late-Night-Cocktail.

In Mitte startet man mit einem Negroni Sbagliato in den Feierabend. Der ikonische Drink wurde in den 1960er Jahren von Mirko Stocchetto in der legendären Mailänder Bar Basso erfunden. Genau wie in Norditalien serviert die Bar Milano beim Aperitivo kleine Häppchen zum Verzehr. Im Gegensatz zum Original ist das Ambiente hier allerdings geradlinig und geprägt von Klassikern modernen italienischen Designs. Der Laden ist beliebt: Am frühen Abend kann es hier schon etwas trubelig zugehen.

JLL Residential Development - Berlin bars

Wer es etwas ruhiger angehen möchte oder eine Bar für sein Business-Date sucht, ist in der Bar des Pauly Saal gut aufgehoben und auch als Nicht-Restaurantgast willkommen. Die Location ist mit ihrer modernistischen Einrichtung mit viel Holz ein perfekter Rückzugsort in Mitte. Die von Justin Powell geführte Bar wurde gerade wieder vom Fachmagazin Falstaff als Restaurantbar des Jahres ausgezeichnet.

Noch intimer geht es in einer anderen Restaurantbar im Westen der Stadt zu: Die Bar Lebensstern befindet sich im ersten Obergeschoss der Villa in der Kurfürstenstraße, die im Erdgeschoss das Einstein Stammhaus beherbergt. Die Atmosphäre erinnert an einen englischen Club mit schweren Ledersesseln. Die Bar ist perfekt für den romantischen After-Dinner-Cocktail, es gibt mehrere Räume mit vielen kuscheligen Ecken.

Gleich um die Ecke im belebten Teil der Potsdamer Straße zelebriert die Victoria Bar seit über 15 Jahren Barkultur auf höchstem Niveau. Nicht nur die Drinks von Chefkeeper Stefan Weber und seinem Team sind auf den Punkt, auch die Einrichtung mit dem schlauchartigen Tresen, den holzvertäfelten Wänden und handbemalten Tapeten machen aus der Location ein Schmuckstück. Bis spät in die Nacht werden zwischen Kunstwerken von Martin Kippenberger, Angela Dwyer oder Gavin Turk köstliche Drinks serviert.

Wer zu später Stunde lieber in Mitte statt in der City-West einkehrt, sollte den schmucklosen Eingang zum Buck & Breck kennen. In der Speakeasy-Bar wird Wert auf Diskretion gelegt. Lediglich eine Klingel vor einem Schaufenster zwischen der Polizeistation und Doris Bistro weist in der Brunnenstraße 177 auf eine Gastronomie hin. Große Gruppen an der Tür sollten unbedingt vermieden werden – die Sitze um den quadratischen Tresen im Inneren sind begehrt. Gonçalo de Sousa Monteiro and Holger Groll betreiben ihre Bar mit viel Leidenschaft und entscheiden nicht selten selbst über die Verteilung der raren Plätze. Die schwarze Einrichtung, wie aus einem Guss, stammt von BASK Architektur aus Zürich und stellt die Arbeit der Bartender in den Vordergrund. Und die verstehen ihr Handwerk – das Buck & Breck gewann seit seiner Eröffnung 2010 einige Awards, wurde unter anderem von Drinks International 2015 in die Liste der 50 besten Bars weltweit aufgenommen.

 

 

Photo Credits:
Header image & "Milano Da Bere" by Bar Milano Berlin
Drink Amado Mio (pisco, dry sherry, rose water, lemon juice) by Pauly Bar, photographed by Kirsten Hermann